ihre facharztpraxis, gastroenterologie und proktologie, worms in Mainz

Unsere Leistungen

Nachstehend sind unsere Leistungen aufgeführt. Falls Sie sich ausführlicher zu einer Behandlung informieren möchten, dann nutzen Sie einfach den entsprechenden Link.


Darmspiegelung (Koloskopie)

Magenspiegelung (Gastroskopie)

H2-Atemtests

Polypabtragung/Mucosaresektion

Stentimplantation

PEG-Implantation

Sonographisch gesteuerte Punktionen/Entnahme von Gewebeproben

Proktoskopie

Neben den bereits aufgelisteten endoskopischen/sonographischen
Interventionen weisen wir Sie hier im Besonderen auf folgende
Sprechstunden und Beratungsangebote hin, fragen Sie uns:

CED-Sprechstunde (Morbus Crohn/Colitis ulcerosa)
Lebersprechstunde (Hepatitis, Leberzirrhose etc.)




Darmspiegelung (Koloskopie)

„Das ist mir aber unangenehm“: Nein, das muss es nicht sein!

Einnahmeanweisung zur Koloskopie | PDF

Bei der Darmspiegelung werden der gesamte Dickdarm und der untere Teil des Dünndarms mit einem Koloskop von innen betrachtet. Bei der Darmspiegelung können nicht nur Proben entnommen, sondern auch Gewebeteile wie Polypen / Adenome, die zu Darmkrebs führen können, abgetragen werden. Blutverdünnende Medikamente sollten daher nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder uns vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Mithilfe der Sedierung verläuft die Untersuchung, die normal ca. 20 Minuten dauert, vollkommen unbemerkt und schmerzfrei. Der Darm ist sauber, da dieser am Tag vor der Untersuchung durch die Einnahme eines Abführmittels gereinigt wurde. Siehe hierzu bitte unter Vorbereitung der Darmspiegelung (Koloskopie). Sie liegen bei der Untersuchung in Seitenlage und sind bekleidet. Unangenehm muss das alles bei rücksichtsvollem Umgang also nicht sein. Magen- und Darmspiegelung können bequem miteinander kombiniert werden. Bitte fragen Sie uns.

Nach der Untersuchung werden die Befunde und Bilder der Untersuchung im Gespräch mit Ihnen erläutert und eventuelle Konsequenzen diskutiert. Ihr Arzt erhält einen ausführlichen schriftlichen Bericht über die Untersuchung.


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Magenspiegelung (Gastroskopie)

„Muss ich das etwa schlucken?“

Bei der Magenspiegelung werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit einem Gastroskop von innen betrachtet. Bei der nicht schmerzhaften Untersuchung ist neben der Entnahme von Gewebeproben auch ein therapeutischer Eingriff möglich. Blutverdünnende Medikamente sollten daher nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder uns zuvor abgesetzt werden.

Vor der nur wenige Minuten dauernden Untersuchung sollten Sie mehrere Stunden nüchtern sein. Sie können zur Untersuchung ein Beruhigungsmittel erhalten, so dass die Spiegelung vollkommen unbemerkt verläuft, schlucken müssen Sie also nichts. Siehe hierzu bitte unter Sedierung / Kurznarkose.

Später werden die Befunde und die Untersuchungsbilder im Gespräch mit Ihnen erläutert. Ihr Arzt erhält einen ausführlichen schriftlichen Bericht über die Untersuchung.


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H2-Atemtests

„Wenn alles gut ausschaut, funktioniert´s denn auch richtig?“

Wenn alle Untersuchungen ergeben haben, dass sich alles „am rechten Fleck“ befindet, müssen gegebenenfalls so genannte Funktionstests zur weiteren Beurteilung herangezogen werden. Hierzu eignen sich in hohem Maße Atemteste, die verschiedene Enzymaktivitäten durch Messungen in der Ausatemluft darstellen können. Hierzu werden entsprechende Substanzen verabreicht.

Der Atemtest mit Laktose (Milchzucker) wird bei Verdacht auf oder zum Ausschluss einer Laktose-Intoleranz bei unklaren Durchfällen und meteoristischen Beschwerden durchgeführt. Eine Laktoseintoleranz ist überaus häufig. Der Atemtest ist einer molekulargenetischen Diagnostik überlegen.

Der Atemtest mit Fruktose (Fruchtzucker) wird bei Verdacht auf oder zum Ausschluss einer Fruchtzuckerunverträglichkeit bei abdominellen Beschwerden, Durchfall und Blähungen nach Frucht- oder Fruchtsaftgenuss durchgeführt.

Der Atemtest mit Glukose (Traubenzucker) wird bei Verdacht auf eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarmes, z.B. bei Divertikeln des Dünndarms, und nach bestimmten Operationen durchgeführt.

Mit dem Atemtest mit Laktulose (Quellzucker) kann eine Messung der Passagezeit durch den Dünndarm bei unklaren Durchfällen erfolgen.

Prinzipiell sind andere Testsubstanzen, wie zum Beispiel Sorbit, Saccharose und D-Xylose ebenfalls möglich.

Da die genannten Zucker erst an den Ort ihrer enzymatischen Spaltung und potenziellen Resorption im Dünndarm gelangen müssen, beträgt der zeitliche Aufwand für jeden Test ca. zwei bis drei Stunden, so dass Sie sich vielleicht ein Buch mitbringen möchten.


Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein,
damit die Testergebnisse gut auswertbar sind:

Sie müssen vor dem Test 12 Stunden nüchtern sein. 6 Stunden vorher dürfen Sie nicht mehr rauchen. Die letzte Antibiotikaeinnahme sollte mindestens 6 Tage zurückliegen. Das Zähneputzen am Morgen der Untersuchung sollte besonders gründlich sein.

In den Tagen vor der Untersuchung sollten blähende oder schwere Gerichte, ebenso wie ballaststoffreiche Kost, wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Kartoffeln, Rohkost und Salat sowie Milchprodukte gemieden werden. Eine ideale Mahlzeit am Abend vor der Untersuchung könnte aus Fisch oder Fleisch mit Reis bestehen.
Drei Tage vor dem Test dürfen keine Abführmittel mehr genommen werden. Darunter fallen auch Füll- und Quellstoffe, wie z.B. Flohsamenschalen, Leinsamen oder Weizenkleie.


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Polypabtragung/Mucosaresektion

(Prinzip: Vermeiden durch Vorsorge)

Eines der wichtigsten therapeutischen Verfahren der modernen gastroenterolo-gischen Medizin stellt die Abtragung von Polypen (Polypektomie) dar.

Polypabtragung/Mucosaresektion in Ihrer Gastroenterologieprxis in Worms

Aus zunächst gutartigen Polypen im Darm (seltener auch in anderen Bereichen des Magen-Darm-Trakts) kann sich ein Darmkrebs entwickeln.

Diese Entwicklung wird durch die Abtragung der Polypen verhindert. Dabei wird in besonders schonendem Verfahren der Polyp mit einer Elektroschlinge abgetragen. Hierbei handelt es sich also nicht nur um eine ‚Früherkennung', sondern um ‚Vorsorge' im eigentlichen Sinn. Der Darmkrebs wird nicht nur früh erkannt, sondern verhindert.


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Stentimplantation

Ein Stent ist ein flexibles Röhrchen aus weichem Maschendraht, das endoskopisch in verengte Abschnitte des Verdauungstraktes wie Speiseröhre, Zwölffingerdarm und Dickdarm eingebracht werden kann. Es hält von innen die jeweilige Engstelle offen und kann so der Erhaltung der Verdauungsfunktion dienen.

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PEG-Implantation

Eine PEG-Sonde ist eine flexible Ernährungssonde, die während einer Endoskopie (Magenspiegelung) mittels einer Punktion durch die Bauchdecke angelegt wird. Hierdurch wird bei Patienten, die Schluckstörungen haben oder aus anderen Gründen keine feste und flüssige Nahrung zu sich nehmen können, die Anlage einer Nasensonde vermieden und die Ernährung sichergestellt.

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Sonographisch gesteuerte Punktionen/Entnahme von Gewebeproben

In unserer Praxis führen wir die ultraschallgesteuerte Punktion und Entnahme von Gewebeproben verschiedener Organe durch. So werden z.B. häufig aus der Leber mit einer speziellen Punktionsnadel unter gleichzeitiger Ultraschall (Sonographie-)-kontrolle Proben entnommen. Durch die simultane Darstellung des Zielorgans im bewegten Ultraschallbild ist dieses Verfahren sicher und risikoarm.

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Proktoskopie

Hierbei erfolgt die Untersuchung des Enddarms und des Darmausgangs. Es können die z.T. sehr schmerzhaften Veränderungen (wie z.B. Fissuren, Marisken, Hämorrhoiden, Analvenenthrombosen) im Analbereich diagnostiziert werden und einer Therapie zugeleitet werden.

Hämorrhoiden sind Gefäßkomplexe, die bei jedem Menschen angelegt sind. Sie besitzen die Fähigkeit, den After dicht zu verschließen und tragen damit zur Kontinenz bei. Wenn sich die Hämorrhoiden vergrößern und bei der Stuhlpassage in den Analkanal gepresst werden, können Beschwerden unterschiedlichster Art auftreten. Häufige Symptome sind hellrote, unterschiedlich starke Blutungen, Nässen und Juckreiz.

Abhängig vom Schweregrad des Hämorrhoidalleidens kann eine Verödungsbehandlung erfolgen oder die Hämorrhoiden werden ,abgebunden' (Gummibandligatur). Beide Verfahren sind innerhalb weniger Minuten schmerzlos und ohne jede Vorbereitung durchführbar. In den meisten fällen kann dadurch eine operative Hämorrhoidenbehandlung im Krankenhaus vermieden werden.


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